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Medizinal-Cannabis Ratgeber

Was ist medizinisches Cannabis überhaupt?

Die von uns veröffentlichten (wissenschaftlichen) Texte werden auf mehreren Ebenen überprüft. Wir veröffentlichen ausschließlich Informationen aus glaubwürdigen und renommierten Quellen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Studienlage zur medizinischen Anwendung von Cannabis bei Weitem nicht alle Krankheitsbilder abdeckt und es immer noch an belastbaren klinischen Ergebnissen mit menschlichen Probanden fehlt. Es gibt nur wenige Indikationen mit zuverlässigen Prognosen über die Wirkung einer Cannabinoid-Therapie, die auf Basis aussagekräftiger, klinischer Studien erstellt wurden. Unsere Artikel sollten weder als Aufforderung zum Therapieversuch mit medizinischem Cannabis missverstanden, noch als Heilversprechen betrachtet werden. Vielmehr fassen wir Studien zusammen, die für jeden zugänglich sind. In regelmäßigen Abständen werden neue Texte veröffentlicht.

 

Darum wirken Cannabinoide: Decarboxylierung

In lebenden Cannabispflanzen kommen Cannabinoide als ihre sauren Vorstufen vor. Durch Decarboxylierung werden Wirkstoffe umgewandelt, sodass sie unser Körper aufnehmen kann. Was genau geschieht bei dieser chemischen Reaktion?

 

Das Endocannabinoidsystem (ECS)

Unser Körper synthetisiert Cannabinoide. Menschliche Körper sind komplexe Systeme aus Haut, Knochen, Organen und Muskeln. Im Inneren sind verschiedene Prozesse daran beteiligt, das empfindliche Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Unser körpereigenes Cannabinoid-System (ECS) spielt dabei eine entscheidende Rolle.

 

Flavonoide – mehr als nur Farbgeber?

Untersuchungen legen nahe, dass die Wirkung von Cannabis nicht nur allein von Cannabinoiden wie THC oder CBD bestimmt wird. Mittlerweile geht man davon aus, dass die Gesamtheit aller Inhaltsstoffe, das sogenannte Chemovar, für die Wirkung verantwortlich ist. Eine Gruppe dieser Inhaltsstoffe sind Flavonoide.

 

Was ist medizinisches Cannabis?

Das Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers spielt eine wichtige Rolle für diverse interne Regulierungsvorgänge. Die Wirkstoffe der Cannabispflanze wirken auf die Rezeptoren des Systems und sind zugleich überaus sicher in der Anwendung. Anstelle verschreibungspflichtiger Medikamente mit teilweise starken Nebenwirkungen entscheiden sich viele Patienten deshalb lieber für medizinisches Cannabis.

 

Synergie der Cannabis-Wirkstoffe: Der Entourage-Effekt

Die Theorie des Entourage-Effektes geht davon aus, dass die Wirkung nicht nur von Cannabinoiden bestimmt wird. Vielmehr könnte sie von der Gesamtheit aller enthaltenen Verbindungen abhängig sein.

 

Trichome – kleine Strukturen, große Wirkung

Neben der Schutzfunktion übernehmen die zum Teil mikroskopisch kleinen Strukturen auf Cannabispflanzen eine weitere wichtige Rolle. Trichome produzieren und speichern einen Großteil dessen, was Cannabis ausmacht.

 

Warum spricht niemand über Terpene?

Was haben Nadelbäume, Zitruspflanzen und Cannabis gemeinsam? Die Antwort lautet: Terpene. Diese Moleküle geben Pflanzen nicht nur ihr charakteristisches Aroma, sondern könnten auch das therapeutische Potenzial von Cannabis beeinflussen.

 

Weitere Cannabinoide

Abgesehen von THC und CBD kommen in Cannabis noch über 100 weitere Wirkstoffe, sogenannte Phytocannabinoide, mit medizinischem Potenzial vor. Für einen möglichst nützlichen Entourage-Effekt enthalten Vollspektrumextrakte im Gegensatz zu Isolaten neben dem isolierten Hauptwirkstoff noch andere Verbindungen. Welche weiteren Cannabinoide es unter anderem gibt und wie sie wirken, erfahren Sie hier.

 

Das E-Rezept für Cannabis ist da! Was ändert sich?

Was sich konkret ändert, warum Patienten, Apotheken und Ärzte davon profitieren und wieso das sogenannte “Elektronische Rezept” teilweise immer noch auf Papier gedruckt wird, erfahren Sie in diesem Artikel, den wir immer wieder updaten werden!